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PDF Association

Mission Statement: To promote Open Standards-based electronic document implementations using PDF technology through education, expertise and shared experience for stakeholders worldwide.
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PDF Association veröffentlicht Aufstellung PDF-2.0-kompatibler Lösungen

Wir haben neue Feature-Seiten mit PDF 2.0 und PDF/UA kompatiblen Produkten, Lösungen und Services veröffentlicht.

25 Jahre PDF – eine Zeitreise

Auf der Webseite der Computerwoche ist ein Rückblick unseres Geschäftsführers Thomas Zellmann zur Entwicklung des PDF-Formates in den vergangenen 25 Jahren zu lesen.

Deutscher EDV-Gerichtstag: PDF Association informiert über PDF-Standards

Wir informieren am bevorstehenden 27. EDV-Gerichtstag im Rahmen der Ausstellung Besucher über PDF-Standards, wie PDF/A und PDF/UA.

Interview mit Richard Cohn

Auf den PDF Days Europe 2018 hielt Richard Cohn, Principal Scientist bei Adobe und Co-Autor der ersten PDF-Spezifikation eine Keynote zur Geschichte von PDF. In diesem Zusammenhang stand er auch für Fragen zur Verfügung.

Rückblick auf die PDF Days Europe 2018 im Postmaster-Magazin

Das Postmaster-Magazin hat in seiner aktuellen Ausgabe einen Nachbericht zu den PDF Days Europe veröffentlicht, den Sie hier nachlesen können.

Die Geschichte von PDF/A im Überblick

Wer schon früh Dokumente in elektronischer Form zukunftssicher aufbewahren musste, setzte lange Zeit auf das weitverbreitete Bildformat TIFF (Tagged Image File Format). Insbesondere für gescannte Unterlagen kam es zum Einsatz, leidet jedoch unter einer Reihe von Beschränkungen.

Das Rasterformat TIFF weist zum Beispiel keine textbasierte Information auf, sodass sich seine Dateien nicht nach Text durchsuchen lassen. Und enthält die TIFF-Datei farbige bildliche Darstellungen oder Dokumentseiten, nimmt ihr Umfang erheblich zu, wirksame Kompression ist kaum möglich. Lediglich schwarz-weiße Strichinformation (für gescannte Textseiten mitunter ausreichend) lässt sich im TIFF platzsparend speichern.

Entgegen häufig anzutreffenden Auffassungen handelt es sich bei TIFF nicht um einen ISO-Standard. Es liegt meist im Ermessen jedes einzelnen Anwenders, wie er bezüglich Auflösung, Farbigkeit oder Metadaten bei TIFF-Dateien verfährt.

Der Weg zum ISO-Standard

Als sich das von Adobe Systems 1993 veröffentlichte Portable Document Format (PDF) immer weiter durchsetzte, erkannten Anwender und Entwickler sein Potenzial für die Langzeitarchivierung.

Fachleute aus Bibliotheken und Archiven, aber auch aus der Verwaltung, dem Gerichtswesen und der Industrie setzten sich ab 2002 zusammen, um ein geeignetes Dateiformat für eine standardisierte Archivierung zu entwickeln. Eine Arbeitsgruppe für die digitale Langzeitarchivierung nahm bei der ISO (International Organization for Standardization) ihre Tätigkeit auf: Es trafen sich Vertreter von verschiedenen US-amerikanischen Verbänden und Bundesbehörden wie AIIM (Association for Information and Image Management), NPES (Association for Suppliers of Printing, Publishing and Converting Technologies) und NARA (National Archives and Records Administration) mit Experten aus dem Bibliotheksbereich (Harvard University Libraries, Library of Congress), dem Gerichtswesen (Administrative Office of the United States Courts) sowie Entwicklern aus der Industrie (unter anderem Adobe Systems und Kodak). Nach vielen Sitzungen und einer umfassenden Test- und Freigabephase veröffentlichte die ISO am 1. Oktober 2005 unter der Bezeichnung „ISO 19005-1:2005“ PDF/A als weltweit ersten Dateiformatstandard für die elektronische Langzeitarchivierung.

PDF/A setzt sich durch

Um die Bekanntheit von PDF/A zu fördern, gründete eine Gruppe von Software­herstellern 2006 das PDF/A Competence Center (heute Teil der PDF Association) als Branchenverband für digitale Dokumentenstandards. Über Seminare, Konferenzen, Publikationen und nicht zuletzt die Website www.pdfa.org verbreitet der Verband Praxiswissen über den ISO-Standard.

Zuerst in Deutschland und der Schweiz sehr aktiv, konnte die PDF Association ihren Wirkungskreis innerhalb weniger Jahre nach Europa, Amerika, den Nahen Osten, Asien und Australien ausweiten – Ende 2012 zählte der Verband 143 Mitglieder in 25 Ländern.

PDF/A hat heute in allen Branchen, die Dokumente langfristig archivieren, eine weitreichende Akzeptanz gefunden. Zahlreiche Lösungen für Dokumentenmanagement bieten direkte Unterstützung bei der Archivierung mittels PDF/A. Immer mehr Länder empfehlen den Standard in der Verwaltung oder schreiben ihn sogar vor. Entsprechend gibt es mittlerweile eine breite Palette an Software rund um die PDF/A-Erstellung und Validierung, von der Einzelplatzlösung bis hin zu automatischen Serversystemen.

Wie weit sich PDF/A im Arbeitsalltag inzwischen durchgesetzt hat, zeigt auch die Unterstützung in gebräuchlichen Anwendungen. Freie Software für die Textverarbeitung wie OpenOffice und LibreOffice kann PDF/A auf Knopfdruck erzeugen, und Adobe Reader zeigt PDF/A-Dokumente in einer ausgabegetreuen Darstellung an. Auch Microsoft Office unterstützt seit 2007 ein direktes Speichern als PDF/A.

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Categories: PDF/A (Archivierung)